Gegendarstellung

 
Klimaschutz und Trianel
28.06.2019
Es ist eine Reaktion von Herrn Köster eingegangen, in der ich namentlich
genannt werde und unverzüglich - bis spätestens zum 06.07.2019 - dazu
aufgefordert werde, die Behauptung - Herr Köster sei Mitglied der GfL -
zurück zunehmen habe, weil Herr Köster Wert darauf legt, nie Mitglieder
der GfL gewesen zu sein.


Selbstverständlich halte ich eine Richtigstellung für erforderlich.
Schade, dass die Formulierungen so unschön waren, wie die Formulierungen
in den Artikeln auf Lokalkompass, wenn er gegen die SPD schoß.
Ein freundlicher Hinweis hätte ausgereicht.

Richtigstellung:
Hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass Herr Köster zu keiner Zeit
Mitglied der GfL war.

Gegendarstellung Leserbriefe von Köster und Kestermann

Zwei Leserbriefe der Herren Köster und Kestermann von der GfL sind für die
SPD-Fraktion nun Anlass, Stellung zu beziehen, statt sie zu ignorieren. Es
geht dabei um Vorwürfe, die nicht hinnehmbar sind und eine Aufklärung in
der Sache benötigen. Diesmal geht es um die Themen "Welschenkamp und Trianel".
Bitte lesen Sie unsere Gegendarstellung. Ihre Meinung ist gefragt.

Halbwahrheiten dienen ausschließlich dem Populismus

Nach der Wahl ist bekanntlich vor der Wahl und somit ist die brachiale Wortgewalt
der GfL ein alltägliches Übel. Vor allem dann, wenn Aussagen gemacht werden, die
wegen ihrer Halbwahrheit gefährlich sind. So die Aussage des Herrn Kestermann, die
SPD hätte bei der Fläche Welschenkamp den Ratssaal verlassen. Eine glatte Lüge!
Und Herr Köster, der schon gemeinsam mit seinem Freund Jürgen Kleine-Frauns sein
Unwesen in der SPD trieb – die damals beide für das Trianel-Kraftwerk stimmten -
scheint immer wieder von seinem damaligen Wirken ablenken zu wollen, indem er
keinen anderen Lebensinhalt mehr hat, als zu versuchen, die SPD vorzuführen. Eines
haben beide Herren gemein, sie haben die Problematik des „Klimaschutzes“
nicht verstanden. Das Motto „Global denken, lokal handeln“ trifft den Nagel auf
den Kopf und ist exakter Ausdruck für weitsichtiges Vorgehen und auch für Abwägen
zwischen konkurrierenden Themen. So geschehen beim Thema „Welschenkamp“, wo
sich 14 von 22 SPD-Ratsmitgliedern gegen ein Gewerbegebiet aussprachen und 8 dafür
waren. Diese 8 Ratsmitglieder haben sich ihr „NEIN“ sehr wohl überlegt und abgewogen
zwischen Arbeitsplatzschaffung und Umwelt. Zur Erinnerung: Die Arbeitslosenquote
liegt in Lünen bei 10 Prozent. Auch diesen Menschen gegenüber sind wir verantwortlich.

Zum Thema Trianel: Damals wie heute gilt das Motto, dass es für die Umwelt besser
gewesen wäre, wenn die Idee, wenige moderne Kraftwerke zu bauen und dafür viele
alte Dreckschleudern vom Netz zu nehmen, funktioniert hätte. Bekräftigt durch das
Instrument des Emissionshandels, das zu den sogenannten Kyoto-Mechanismen gehört.
„Wer die Luft mit Treibhausgasen belastet, benötigt dafür Rechte“. Dieser Handel
ist eines der wichtigsten Instrumente zur Erreichung des Klimaziels in Europa.
Allerdings ist er u.a. durch die Weltwirtschaftskrise zu Nichte gemacht worden.
Der Preis der Zertifikate fiel. Fazit: Es gab zu viele Zertifikate für zu wenig Geld.
Die EU hat diesen Missstand verstanden, hält eine Vielzahl dieser CO2-Zertifikate
zurück und der Preis ist wieder gestiegen und steigt weiter. So werden umwelt-
freundlichere Kraftwerke endlich wirtschaftlicher und Kohlestrom teurer.

Dies dient der Wende hin zu erneuerbaren Energien, da die alten Kraftwerke dadurch
unwirtschaftlich sind und die modernen solange zum Einsatz kommen, bis die Strom-
versorgung durch erneuerbare Energien zu 100 Prozent erreicht wird. Denn: Alternative
Energien reichen heute noch immer nicht aus, nach Abschaltung der Atomkraftwerke,
die Stromversorgung zu garantieren. Gaswerke sind angesichts möglicher Versorgungs-
unsicherheiten wegen des Importwagnisses keine wirkliche Alternative und
ob die Offshore-Windparks tatsächlich einen Anteil an der Stromproduktion in
Deutschland übernehmen können, steht noch immer nicht fest und der Kampf gegen
Trassenverlegungen ist dabei nicht hilfreich. Und da die Luftverschmutzung bekanntlich
nicht vor den Toren einer Stadt Halt macht, war und ist Trianel zur Reduktion des
Treibhausgases dienlich, damit die alten Werke in unserer Umgebung endlich vom Netz
gehen. Der Anfang ist gemacht. Bedauerlich ist, dass es durch globale Einflüsse so
lange gedauert hat.

Petra Klimek  
 

Aktuelles

20.09.2019
Bürgertelefon
SPD-Bürgertelefon geschaltet Samstag mit Martina Meier Das Bürgertelefon der... Den Kompletten Text anzeigen

18.07.2019
Kleinbecker Park
Abwägung auch nach Ausruf des Klimanotstands notwendig Kleinbecker Park nicht erhaltenswert... Den Kompletten Text anzeigen

04.07.2019
Mobilität
Die Zukunft der Mobilität in Lünen SPD: Infrastrukturverbesserungen dringend notwendig... Den Kompletten Text anzeigen

Alle aktuellen Meldungen anzeigen
Drucken Versenden